Etikette und Respekt - Verhalten im Dojo

Diese Regeln stellen eine Grundlage jedes Kampfkunsttrainings dar. Sie schützen vor Verletzungen und sichern den respektvollen Umgang zwischen den Trainierenden, aber auch mit dem benötigten Gerät sowie den Räumlichkeiten.
Selbstverständlich ist die Liste nur eine Auflistung von Schwerpunkten.
  1. Beim Betreten und Verlassen des Dojos (Trainingshalle) sowie der Tatami (Matten) verbeuge Dich!
    Die Verbeugung ist ein Zeichen von Respekt gegenüber der Kunst und deren Begründern. Der Gruß ist körperlich und geistig auszuführen.

  2. Erscheine pünktlich zum Training!
    Bei zu spätem Erscheinen warte kniend im Seiza am Mattenrand und warte auf die Aufforderung des Lehrers.

  3. In allen Räumen des Dojos trage Zori (Sandalen) o. ä.!
    So trägst du mit deinen Füßen keinen Schmutz auf die Matte.

  4. Niemals die Matte mit Schuhen betreten! Dies gilt für alle Trainingsteilnehmer und Gäste!
    Gäste sitzen im Seiza oder Schneidersitz im Türbereich an der Fensterfront.

  5. Während des Trainings ist die Matte nicht zu verlassen!
    Bei zwingenden Gründen (z.B. WC, Übelkeit etc.) ist der Lehrer zu informieren.

  6. Grüße bei jedem Partnerwechsel deinen neuen Partner mit einer kurzen Verbeugung!

  7. Den Anweisungen des Lehrers ist Folge zu leisten!

  8. Die Trainingskleidung ist immer sauber und hygienisch!

  9. Finger- und Zehennägel sollen wegen der Verletzungsgefahr kurz geschnitten sein und Schmuck, Uhren oder Ringe sind abzulegen/abzukleben!

  10. Auf der Tatami ist das Essen oder Trinken untersagt!
    Getränke für die Pausen sind in der Umkleide oder im Vorraum abzustellen.

  11. Trainingsgerät (Waffen, Handschuhe etc.) wird selbstständig und ordentlich zurückgelegt!

  12. Beschädigte Geräte sind im besten Fall sofort nach dem Training zu reparieren, mindestens jedoch auszusondern!

  13. Achte auf Sauberkeit im Dojo und an der Person.
    Die Dojoreinigung ist Bestandteil des Kampfklunsttrainings und dient vielen Zielen gleichzeitig.

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Im Aikido greifen wir niemals an.
Ein Angriff beweist, dass jemand sich nicht kontrollieren kann. Morihei Ueshiba